Projekt 52 Thema 25: Marodes

4. Juli 2008 at 12:06 Uhr vormittags (Hauptblog, Projekt 52)

Als ich heute nach meiner Prüfung auf meinen Klassenkameraden wartete, setzte ich mich draußen auf eine, vom Grünspan befallene, Bank und langweilte mich. Es dauerte nicht lange, bis ich meine Kamera rausholte und nach einem Motiv suchte. Ich überlegte, zu welchen Themen ich denn noch ein Bild knipsen muss und fand lange Zeit nichts. Doch dann plötzlich blickte ich auf die Bank, auf der ich saß und hatte mein Motiv. Hier mein Beitrag zum Thema Marodes.

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Naziaufmarsch verhindern am 05. Juli um 12 Uhr in Oldenburg

3. Juli 2008 at 11:20 Uhr nachmittags (Hauptblog)

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Abschlussfeier

3. Juli 2008 at 11:18 Uhr nachmittags (Hauptblog, Schule)

Die Abschlussfeier fand um 17 Uhr statt. Zuerst wurde ein bischen geredet, dann wurde noch mehr geredet, dann gab es den ersten (und einzig guten) Musikbeitrag, der Informatiker-Blues von einem gewissen Marc oder Mark. ;) Anschließend wurde wieder seehr viel geredet, irgenwann spielte ein türkischer Absolvent noch einen türkischen Dudelsack (was er nicht wirklich drauf hatte) und sang zum Schluss auch noch. Ihr wisst schon, dieses typische Wüstengejodel… das war echt kacke. Ich hab auch nicht geklatscht. o.o

Der gute Mann von der IHK hat auch noch versucht den einen oder anderen Witz zu reißen, aber da diese von der Sorte “Anykey” waren, lachte niemand im Saal darüber.

Nach diesen ganzen Programmpunkten fand endlich die lang ersehnte Zeugnisübergabe statt. Zuerst alle anderen klassen und zum Schluss unsere… Wir schenkten dann noch unseren beiden Klassenlehrern, die wir in der Ausbildungszeit hatten eine Kleinigkeit, nahmen unsere Zeugnisse und jede Menge Glückwünsche entgegen, ließen uns von Herrn Harms ablichten und stiefelten wieder zu unseren Plätzen. Als letztes nämlich wurden noch ein paar Personen besonders geehrt. Das war zum einen der “Jahrgangsbeste” und zum anderen einfach mal alle Mädels, die bestanden hatten. Diese bekamen auch eine rote Rose überreicht. Das selbe wurde dann auch mit den weiblichen Lehrern veranstaltet, da man das weibliche Geschlecht in dieser Branche (aufgrund des seltenen Auftretens) ja ganz besonders achten muss!

Nach den ganzen Prozeduren holten wir uns noch einen Sekt ab, quatschten ‘ne ganze Weile und  dann fuhren ein paar von uns noch mal zur Tanke um ein Bier zu schlürfen. Zum Schluss gings dann noch mal (zu dritt) zu BK und anschließend nach Hause. Tim nahm mich noch mit zum Bahnhof, so dass ich nicht die 30 Minuten durch den Regen stiefeln musste. Das war lieb von ihm. ^^

Ich nahm gleich den ersten Zug zurück und stieg in Hude aus, um den Zug nach Nordenham zu nehmen. Dieser kam jedoch nicht zur geplanten Zeit und so wartete ich… und wartete… und wartete… bis irgendwann auf dem von mir fixierten Gleis der Zug aus der falschen Richtung einfuhr. Jetzt wurde ich stutzig und schaute doch noch mal auf den Fahrplan. Das tat ich zwar vorher schon ein paar mal, aber nie genau. Diesmal erkannte ich als, dass der Zug neuerdings von einem anderen Gleis abfährt.

Ich hatte also wieder eine ganze Stunde Zeit um auf den Zug zu warten. Ich fror mir den Arsch ab und machte dabei ein paar Bildern von Plakaten, die eine sehr gute Sache supporten. Auch wenn ich nicht daran teinehmen kann, da ich auffm Fonsstock bin.

Leute, wenn ihr könnt dann geht da hin! Das verdient sogar noch ‘nen gesonderten Beitrag.

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Bestanden!

3. Juli 2008 at 10:57 Uhr nachmittags (Hauptblog, Schule)

Ja, richtig gelesen. Ich darf mich jetzt höchstoffiziell Informatikkaufmann nennen! :D So sehen Sieger aus:

Es war ein langer weg mit vielen Steinen, aber irgrendwie hab ichs doch noch geschafft ihn zu meistern. :) Hach ja. An dieser Stelle möchte ich allen die mir Glück wünschten (und allen Gratulanten) danken! Danke fürs Daumen quetschen, danke für Euer Vertrauen, danke, danke, DANKE! <3

Um 13:35 fand ich endlich den richtigen Raum und baute meine Sachen auf. Der Beamer der dort angebracht war, funktionierte nicht. Bzw. die Verbindung dorthin tat es nicht. Deshalb hatte ich mich kurzerhand direkt an den Beamer angestöpselt und eine kabelgebundene Maus zum weiterklicken benutzt. ^^ Erstaunlicherweise brauchte ich fast genau 15 Minuten für meine Präsentation. Genau so lange sollte sie auch dauern. Das war schonmal ein Pluspunkt.  Ich ratterte also meine Präsentation runter, wartete dann ‘nen Moment, bevor es zum Fachgespräch ging, wo ich dann 15 Minuten mit Fragen gelöchert wurde. Es wurden hauptsächlich Fragen zu meiner Projektdokumentation gestellt, aber auch allgemeine, kaufmännische Fragen. Anschließend durfte ich draußen warten, während sich der Prüfungsausschuss beriet. Währenddessen kam Tim an und baute schon mal seinen Kram auf. Wir redeten noch ein wenig, ich erzählte ihm, wonach ich gefragt wurde und dann ging es auch schon wieder in den Prüfungsraum zur Verkündung des “Urteils”.

“Herr Stoll, herzlichen Glückwunsch … zur bestandenen Prüfung!”

WOOOOOOOOOOOOOOOOOOHOOOOOOOOOOO YEAH FUCK YEAH! Scheiße man. Ich habs also tatäschlich geschafft! Das war ein ganz, ganz großer Moment und ich war überglücklich. :) Nachdem ich also entlassen wurde wartete ich noch auf Tim.

Bei ihm hat es auch eine ganze Stunde gedauert, so dass er erst um vier Uhr raus kam. Bis dahin vertrieb ich mir die Zeit mit Musik hören und Fotos machen. Dabei entstand auch das eine oder andere Bild für das Projekt 52. :)

Wenn es eines gibt das ich an der Schule vermissen werde, dann sind es die megatollen Camouflage-Bäume. :D

Als Tim dann endlich rauskam (und natürlich auch bestanden hatte) fuhren wir direkt zur Tanke und stießen erstmal mit ‘nem halben Liter kühlem darauf an! Danach verdrückte er sich wieder und ich ging mit ‘nem anderen Klassenkameraden zur Abschlussfeier.

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Es ist vier Uhr

3. Juli 2008 at 3:06 Uhr vormittags (Hauptblog, Schule)

am Morgen und ich begebe mich in mein Schlafgemach. Um 11:52 Uhr muss ich den Zug nach Oldenburg nehmen, dann darf ich da noch ein wenig rumgammeln und habe um 14:00 Uhr meine mündliche und auch letzte und alles entscheidende Prüfung. Ich bin das heute alles noch zig mal durchgegangen, habe mein Sprachtempo angepasst, damit es auch wirklich nur 15 Minuten sind die ich erzähle und hab mir auch noch mal etliche Dinge angesehen, zu denen Fragen gestellt werden könnten. Ich denke dass ich recht gut vorbereitet bin. Wenn ich noch das Lampenfieber besiege, nicht zu stottern anfange, meine Zuhörer nicht durch monotone Sprachweise einschläfere oder sonstiges müsste zumindest ‘ne 3 drin sein. Ich hoffe mal, dass ich bei der Abschlussfeier, die dann um 17:00 Uhr beginnt auch wirklich feiern kann…

Also dann. Wünscht mir Glück, ich kanns brauchen!

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Samstag, 21. Juni Waterquake 2008 - Brake

27. Juni 2008 at 5:09 Uhr nachmittags (Hauptblog, Konzerte)

Ihr glaub garnicht wie froh ich war, dass mich der Umzug am Morgen nicht so sehr mitgenommen hatte, denn am Abend stand wieder ein Festival an. Dieses mal in Brake. JD kam zuerst mit dem Rad zu mir und dann fuhren wir gemeinsam nach Rodenkirchen, wo wir noch kurz bei Kai waren, bis Thorben dann kam. Als wir dann vollzählig waren schwangen wir uns auf die Räder und radelten geradewegs Richtung Brake. Immer schön am Deich lang. :) Als wir dann vor dem Gelände ankamen versteckten wir erstmal unsrere Räder hinter einem Busch. Zitat Thorben: “Lass uns die mal hier abstellen, da vorne ist alles voller Dornen.” Worauf ich nur meinte: “Ach Pussys! Was soll bei den kleinen Dornen schon passieren?” Mit diesen Worten fuhr ich mitten dort hinein, nur um dann festzustellen: “Hm is wohl doch nicht so gut…”. Letztendlich kettete ich mein Rad dann doch hinter die der anderen. ^^

Der Eintritt kostete 10€! Im VVK wären es 6€ gewesen, aber in Nordenham hatten sie keine Karten für das Festival. Direkt vor dem Eingang trafen wir erstmal Jens, Jörn und Konsorten. Man begrüßte sich kurz, laberte ein wenig Schwachsinn und dann gingen wir aufs Gelände. Dort war schon reichlich was los und es spielte auch noch irgendeine Band. Das war mir allerdings egal, da ich hauptsächlich wegen Mad Monks da war.

Zunächst musste der Magen mit Pommes gestärkt werden und dann passte auch der Alkohol hinein. Ich muss aber sagen, dass ich nicht besonders viel trank. Brauchte ich auch garnicht, da ich nach den Mad Monks ohnehin völlig fertig war. Es war SOOOOO GEIL!!! Ich hatte allerdings auch nichts anderes von den Mönchen erwartet. Man merkte ihnen auch an, dass sie selbst viel Spaß dabei hatten, was mich dann auch dazu motivierte zum äußersten zu gehen und noch weiter zu tanzen, als meine Beine schon beinahe versagten. Gepogt wurde viel, aber außerhalb des Moshpits kam man auch mal zum tanzen, was ich sehr cool fand. Die Mischung aus beidem machts einfach. Zu Ska kann man eben wunderbar tanzen. :)

Während dann promises!promises! auf der Bühne standen, erblickte ich noch ein paar bekannte Leute, allerdings nicht sehr viele und irgendein englisches Mädchen bat mich ihr Alkohol zu kaufen. Sie hätte ihren Perso vergessen oder sowas. o.O

Später spielte noch der zuerst geplante Mainact, aber mit der Bestätigung von Mad Monks verlor dieser deutlich an Bedeutung. ^^ Nichts desto trotz spielten sie zuletzt. Auch hier sprang und bangte ich nochmal kräftig mit, so dass ich zum Schluss mal wieder so richtig am Ende war. Ich hatte nurnoch einen Gedanken, mit dem ich mich dann zur Theke aufmachte. “Coooooola… schön kalt!”

Die letzte Band hieß übrigends Scarlet Fire und stammt aus Gießen.

Nachdem ich meine Cola entleert hatte wagte ich es wieder mich zu bewegen (auch wenn mein Hals tierisch wehtat). Wir machten uns auf zu den Rädern und als ich zu lange brauchte fuhren JD und Kai schonmal vor, bzw. sie verpissten sich einfach ohne uns… Was mich aufhielt war ein platter Reifen vorne. Ich schnappte mir meine Pumpe und pumpte was das Zeug hielt. Der Reifen schien nun wieder voll zu sein. Ich hoffte dass das auch so bleibt und Thorben und ich fuhren los. Irgendwann vorm Hagebaumarkt oder so sahen wir zwei Personen mit Fahrrädern stehen, die sich unterhielten. Die Stimmen verrieten uns, dass es sich dabei um JD und Kai handelte, so dass wir wieder alle zusammen waren. Gemeinsam ging es dann weiter Richtung Rodenkirchen, wo dann Kai und Thorben ihrer Wege gingen. JD und ich hatten noch einen längeren Weg vor uns. Vor allem er, denn er musste ja noch ganz bis nach Nordenham fahren. ^^ Als ich zu Hause ankam war ich auch dementsprechend tot. Geschafft vom ganzen Wochenende. Ich ließ die Katzen rein, pennte ein paar Stunden auf der Badezimmermatte ein, wachte dann erschreckt wieder auf und kroch in mein Bett. Atmen konnt ich noch immer kaum. ^^

Ich bin übrigends auch noch nicht dazu gekommen den Reifen zu flicken. So kommt es, dass ich morgens meinen Reifen aufpumpe, was dann so gerade bis nach Nordenham reicht und ich ihn dann auf dem Rückweg noch einmal aufpumpen darf, weil er schon wieder platt wie ‘ne Pflunder ist. ^^ Dabei ist es absolut unabdingbar freihändig zu fahren. Der Physik sei dank kann man so nämlich den Großteil des Körpergewichtes auf den Hinterreifen verlagern, so dass der vordere etwas entlastet wird und dementsprechend etwas länger hält. ;)

Bilder gibts auch nicht, da ich die wenigen die ich machte nicht veröffentlichen darf. Die von den Bands sind eh alle schlecht. Damits aber nicht ganz so leer ist hier ein Bild von Scarlet Fire:

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Umzug

27. Juni 2008 at 4:27 Uhr nachmittags (Hauptblog)

Am Samstag morgen, den 21. Juni, musste ich früh aus den Federn. Mein Bruder war um kurz nach acht am Morgen bei mir und wollte mich nur schnell einsammeln. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich aber noch nichts vertilgt, so dass ich mir erstmal schnell ‘ne Schüssel voll Cornflakes reinschaufelte. So gestärkt ging es dann auch los. Um halb 9 waren wir an unserem Bestimmungsort in Nordenham. Wir hatten nämlich unserem Onkel zugesichert, dass wir ihm beim Umzug helfen würden.

Insgesamt waren wir 5 Mann und zwei Frauen, ein LKW und zwei Autos. Mit vereinten Kräften schafften wir es bis zum Mittag drei LKW-Ladungen vom alten bis zum neuen Standort zu schaffen und dort schonmal grob die Schränke, das Bett etc. aufzubauen. Ich hätte niemals gedacht, dass es SO schnell gehen würde, aber wie heißt es so schön? “Viele Hände machen schnell ein Ende.”

Zum Dank gab es dann noch lecker Mittagessen (Frikadellen und Kartoffelsalat von Oma) und dann konnten wir auch gegen 15:00 Uhr wieder nach Hause fahren. :)

Bei der ganzen Sache hatte mich vor allem gewundert, wie leicht die einzelnen Teile doch waren. Ich hab mit deutlich mehr Gewicht gerechnet… vielleicht bin ich aber auch einfach nur stärker geworden!

Strength + 10 :D

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