Vorstellungsgespräch #1
Heute um 10:30 Uhr habe ich ein Vorstellungsgespräch in Bremerhaven. Wünscht mir Glück!
Bewerbungen…
Ich hasse sie! Da hat man eeewich gebraucht um Text, Layout und Inhalt zu einem stimmigen Ganzen zu machen, fügt mühsam alle Dokumente zu einem zusammen (das ganze etwa 10 mal) und will die Unterlagen dann bloß abschicken. Dabei schaut man natürlich noch einmal genau in die Jobbeschreibung und sieht da wieder Dinge… daraufhin darf man dann alles noch einmal machen/ weiß nicht wie man diese spezielle Begebenheit nun in den eigentlich schon fertigen Text einfügen soll und vertrödelt dabei Zeit. VIEL Zeit!
Ich habe heute von etwa 10 Bewerbungen nur 3 rausschicken können, da diese… /)§“/=%/§=% immer wieder was neues verlangen. Sehr schön ist es auch, wenn man erst sehr viel später feststellt, dass die ausgeschriebene Stelle doch kein direktes Angebot ist, sondern eine Arbeitsvermittlungs-Agentur dahinter steckt. Das ist doch alles Bockmist! >_<
Silberhochzeit
Heute abend feiern meine Eltern ihre Silberhochzeit. Ein Jahr zu spät, da mein Vater letztes Jahr krank war. Wie dem auch sei… Mein Bruder und ich machten uns keinerlei Gedanken darüber, bis uns dann vor zwei Tagen einfiel, dass wir als Kinder ja etwas vortragen müssten. Kai suchte dann etwas aus dem Internet raus und ich stöberte auch eine ganze Weile, fand aber nichts gutes.
Irgendwie wollte ich mich mit dem Text den er raussuchte aber nicht zufrieden geben. Er ist schwer zu lesen und absolut unpersönlich. So kam es dann, dass ich mich gestern abend noch einmal hinsetzte und etwas dichtete. Zuerst war Kai davon wenig begeistert, weils ihm zu kurz war, aber da war ich ja noch lange nicht fertig. ^^
Das Endergebnis gefällt ihm gut und genau so werden wir das nachher auch vortragen. Natürlich ohne zu proben! :D
(Chris)
Dort steht unser Silberhochzeitspaar
Genau wie vor sechsundzwanzig Jahr
Vor sechsunszwanzig – ganz genau!
Denn letzt’ Jahr war der Himmel grau
Die Silberhochzeit – die verschob sich
Denn der Fuß von Papa wollt ja nicht
(Kai)
Heute aber fanden wir uns ein
Um auf die beiden stolz zu sein
26 ist eine recht kleine Zahl
Doch nimmt man sie mit 365 mal
Dann wächst sie doch ganz schön beachtlich
Ach – das wird jetzt doch zu sachlich…
(Chris)
Am Anfang wart ihr noch zu zweit
Hattet eine wunderschöne Zeit
Doch dann schon nach dem zweiten Jahr
Geschah es, dass die Braut gebahr
Das erste Balg, getauft auf Kai
- da war die ruhige Zeit vorbei
(Kai)
Ein Kind allein – das reichte nicht
Zu kurz wäre dann dies Gedicht
So kam es, dass der Christian dann
Aus Mamas Unterleib geschossen kam
(Chris)
Die Nabelschnurr lag um den Hals
Des Kindes Haut war lila bald
Dennoch lief alles voll nach Plan
Schon bald konnt’ man nach Hause fahrn’
(Kai)
Vorher noch wünschtet ihr euch drei
Doch dieses Kind reichte für zwei
So blieb es dann auch bei uns beiden
Den Rest sollten die Jahre zeigen
(Chris)
Zum Schluss noch schnell ein letzter Satz
(Kai & Chris)
Wir danken dir Muddi, dasse Vaddern rangelassen hast!
Nach dem Unfall
Ich kann schon wieder ganz gut laufen und Radfahren geht auch wieder. Mit der Besserung, die ich spüre wird es bunter. Heißt das jetzt, dass ich wieder 100 HP habe sobald es total bunt ist?! :D
Fahrräder sind gefährlich!
Das behaupte ich, weil ich schon deutlich mehrere Unfälle mit dem Rad hatte als mit dem Auto. Mit dem Auto hatte ich nämlich bisher noch nie einen Unfall. Heute musste ich neben die Fahrrad-Unfallskala aber einen Strich dazumalen.
Mein Weg zur Arbeit führt ja am Deich lang und dort stehen insgesamt drei Tore an deren Seite ein kleiner Durchgang ist. Dessen Boden besteht allerdings aus Eisenrollen, so dass ein Mensch rüberlaufen und auch -fahren kann, ein Schaf jedoch mit den Hufen abrutschen würde. Sind diese Rollen jedoch nass und fährt man mit einem Affenzahn darüber, kann man schon mal wegrutschen. Daran hatte ich heute nicht gedacht, schlug links ein, passierte die Rollen (halb) und zog das Rad wieder nach rechts um zurück auf den Weg zu kommen. Dabei verloren die Reifen ihren Halt und ich schmierte ab.
Ich rutschte erstmal einige Meter auf den (zum Glück) glatten Betonplatten entlang, sammelte die abgefallene (wohl eher abgebrochene) Lampe ein, stand direkt wieder auf und setzte mich aufs Rad. Hinter mir war eine Frau, die ich zuvor überholt hatte und ich wollte mich nicht ZU sehr blamieren. Mit schmerzverzehrtem Gesicht betrachtete ich meine rechte Hand, mit der ich Bodenkontakt gehabt hatte. Sie blieb heile. Mein Blick wanderte danach zum linken Bein, wo die Jeanshose etwas demoliert war. Schmerz! Fast die ganze Zeit über hielt ich die Stelle fest, da es schon sehr wehtat und fuhr so zur Arbeit. Gerade die zwei Abschnitte bergauf entpuppten sich als ziemliche Qual.
Als ich im Betrieb ankam ging ich erstmal aufs Klo und betrachtete das Schlamassel. Schön aufgescheuert ist mein äußerer Oberschenkel. Ich reinigte die Wunde grob mit ‘ner Hand voll Wasser und suchte mir danach erstmal was zum Kühlen. Kühlkissen? DENKSTE! Ich hab mir jetzt mit einer Flasche Wasser aus dem Kühlschrank und einer Dose Druckluftspray beholfen. Wirklich viel bringen tut es nicht aber das ist immerhin besser als garnichts…
Na immerhin ist meine Jacke heile geblieben und ich weiß nun wo der erste Patch hinkommt… ^^
Nordenhamer Stadtfest
Am Freitag Nachmittag gingen Kathrin und ich auf das Nordenhamer Stadtfest. Dort standen wir eigentlich die ganze Zeit bei Lack of Limits und lauschten deren Musik.
Die ganze Zeit über traf man Bekannte und konnte sich wunderbar unterhalten. Einmal sogar wurde ich von unserem neuen Azubi angerufen, kam aber zu spät ans Handy ran. Ich schrieb ihm also „Wassn los?^^“ worauf ein „Nur mal umdrehen“ als Antwort kam. Er stand mit seiner Freundin direkt hinter uns. Freak. xD
Irgendwann trafen wir noch JD und Niki, woraufhin ich erstmal ein paar mit JD trinken musste. ^^ Später gingen Kathrin, ich und noch ein paar andere noch ins Eldo und schnackten auch da noch eine Weile, bevor wir uns auf den Weg nach Hause machten. An diesem Tag trank ich meinen ersten Dirrty Harry und er war verdammt lecker!
Kathrin wollte am Samstag nach Telgte zum Mittelaltermarkt, so dass ich bei ihr schlief und um halb 10 wieder aufstehen musste… Dann gab es Frühstück, ich verabschiedete mich von ihr und wir fuhren gemeinsam los. Ich auf dem Rad und sie im Auto. Nach einigen hundert Metern ließ ich sie dann ziehen und winkte noch einmal hinterher. :(
Für mich ging es jetzt erstmal nach Hause, wo ich den Schlaf nachholte. Um halb 7 kam dann Adrian zu mir und wir wollten den Zug um 19:08 Uhr nehmen. Dieser verspätete sich allerdings um 25 Minuten, so dass wir noch einmal zurück gingen. Bei der Gelegenheit nahm ich mir dann auch noch ein Bier von zu Hause mit. Bepackt mit einer Flasche reinstem Wodka und einer weiteren mit einer Todesmischung aus Wodka und Cola stiegen wir in den Zug, übersahen Pia und Kai und kamen gegen halb 8 in Nordenham an.
Gemeinsam ging es dann zu JD und Niki, wo wir sechs und JDs Bruder erstmal vortranken. Anschließend ging es wieder aufs Stadtfest, wo ich diesmal rein garnichts von der Musik mitbekam aber dafür deutlich mehr alte Bekannte traf wie am Vortag. Wir kippten uns einen Long Island Iced Tea in den Rachen und nebenbei nippte ich immermal wieder an der Todesmischung.
Nachdem JD, Niki, Kai und Pia gegangen waren, blieben nurnoch Adrian und ich über. Wir machten es uns vor dem Eldo gemütlich. Dort traf ich dann auch Sunny, Flo und noch ein paar andere. Marcel zum Beispiel war auch anwesend. Außerdem wurden neue Bekanntschaften geschlossen. War echt schön. :) So schön sogar, dass ich Adrian irgendwann um 3 Uhr oder so alleine ziehen ließ, da ich noch bleiben wollte. Mit Flo, Sunny und den anderen wars auch einfach noch zu lustig um nach Hause zu gehen. :) Letzten Endes wollte Sunny aber doch los und war so freundlich mich mitzunehmen. Dafür schulde ich ihr ‘ne Cola! :D Um halb 6 erreichte ich die Haustür, schloss sie auf und wieder zu und kroch in mein Bett. ^^









