Freitag, 18. Januar 2008 – Tribal’s Tale: Jahnhalle Nordenham

19. Januar 2008 at 2:06 am (Hauptblog, Konzerte)

Gestern war ich mit Sarah mal wieder in der Jahnhalle. Dort spielten nämlich Tribal’s Tale aus Bremen. Die Musik ist klar in die Ecke Irish Folk einzuordnen, lässt aber auch Spielraum für andere Bereiche wie Rock. Die Band besteht aus dem Gitarristen, Sänger und (quasi) Gründer Doc, der mit einer recht rauen (ich möchte nicht sagen: trinkerischen) Stimme perfekt zur Musik passt, dem Sänger Edgar, der für diverse Instrumente wie Tin Whisle und Banjo zuständig ist, dem „Sechs-Saiten-Bass-Bassisten“ Flo, dem Schlagwerker Benny sowie den beiden Damen Imke, die ihre Finger über das Keyboard wandern lässt und der Geigerin Katja, die nicht nur geigen, sondern auch noch richtig gut singen kann.

Eigentlich wollten wir mit dem Zug fahren, aber leider mussten wir feststellen, dass sich die Fahrzeiten massiv geändert haben, so dass jetzt nach zehn Uhr keine Züge mehr fahren. Erst wieder um Halb sechs morgens oder so. >_>

Ich hätte auch mit dem Auto fahren können, aber da ich auch mal wieder was trinken wollte, hatten wir uns fürs Zugfahren entschieden. Der alternative Plan lautete nun also, dass Sarah fährt. Sie bekam auch (oh Wunder!!!) das Auto von ihrem Vater und war gegen 19:40 Uhr hier.

Ich schnappte mir, völlig überrascht vom spontanen Klingeln, einfach nur einen Pullover, änderte meinen ICQ Status auf N/A und stiefelte zur Tür, wo ich auch schon erwartet wurde. :) Gemeinsam fuhren wir dann zur Jahnhalle, zahlten die 4 Euro Eintritt und suchten uns einen netten Platz am Rand (nach stehen war uns nicht).

Am Anfang betrat ein Sackpfeifer die Bühne, der nach einem kurzen Spiel aber bereits die Bühne wieder verließ. An seine Stelle trat die eigentliche Band, bei der mir als allererstes auffiel, dass das Schlagzeug viel zu laut war… Danach, dass der Gesang einfach zu leise war um irgendetwas ordentlich verstehen zu können. Kleine Schönheitsfehler, alles nicht so tragisch. Was aber irgendwie schade ist: Erst nach ein paar Liedern bemerkte ich die Gitarre… gehört hab ich sie aber trotzdem nicht, da sie viel zu leise war. Sieht man aber mal von diesen kleinen Patzern ab (und das kann ich), dann bleibt ein gutes Konzert, dass zu besuchen sich gelohnt hat!

Da ich von der Band vorher nur die paar Samples von ihrer Homepage, sowie dem einen dort downloadbaren kompletten Stück kannte, freute ich mich umso mehr als dieses (Phoenix) gespielt wurde. Ich schloss meine Augen und genoss einfach nur das harmonische Zusammenspiel der Klänge.

Nach dem letzten Lied gab es noch ein paar Zugaben und mit dem wirklich letzten Stück, passenderweise „Last Song“ genannt, verließ die Band dann die Bühne. An ihre Stelle trat der Sackpfeifer vom Beginn, der laut meinem Kollegen starke Ähnlichkeit mit Lemmy von Motörhead hat.

Als auch dieser die Bühne verließ machten Sarah und ich uns auf den Weg nach Hause, als wir noch von meinen Eltern (die auch da waren) auf ein Getränk eingeladen wurden. Einen Charly habe ich getrunken – also quasi garnichts. Da hätte ich auch drauf verzichten und selbst fahren können (was sich später noch mal bestätigt…).

Kommen wir nun zu den OUTTAKES:

Da der Mittelweg gesperrt ist mussten wir einen kleinen Umweg über die Hansingstraße nehmen. Dabei hatten wir die ganze Zeit einen großen LKW vor uns, was Sarah fast wahnsinnig machte… hinzu kamen noch meine Sticheleien *hehe*. Nach einer etwas längeren als geplanten Fahrt erreichten wir jedoch die Jahnhalle und Sarah suchte sich einen Parkplatz ohne Autos (Wer findet die versteckten Hinweise?^^). In der Pause während des Konzertes wurde ich dann übrigends über die fiesesten Arten jemanden umzubringen aufgeklärt…

Nach dem Konzert gingen Sarah und ich zum Auto, setzten uns hinein und wollten Edguy hören. Naja jedenfalls wollte Sarah dies, da ich die auch mal hören soll. ;P Wie es der Zufall aber so will funktionierte das ganze nicht und wir standen viele Minuten auf dem Parkplatz herum, bis Sarah endlich den Motor wieder ausmachte.

Wie sich später herausstellte, war die MD im falschen Format gespeichert. Die Deathstars MD spielte das Böse Radio nämlich problemlos ab. Naja wenigstens hatten wir jetzt doch noch ordentliche Musik und konnten „endlich“ (ich hätt auch noch länger bleiben können ^_^) nach Hause fahren.

Der direkte Weg war Sarah zu kurz, da sie noch gerne ein bischen mehr Zeit mit mir an ihrer Seite verbringen wollte (<3) und so fuhren wir über Rodenkirchen und die Kernkraftwerkstraße zurück nach Kleinensiel.

Als sie mich zu Hause absetzte drückte ich ihr noch schnell einen Batzen Geld in die Hand, bedankte mich für die schöne Nacht, wünschte einen guten Heimweg und verließ das Auto.

Was der geneigte Leser bis hier hin noch nicht weiß: Ich hatte noch einiges an Schulden zu begleichen und keinerlei bezahlungspflichtige Dienste in Anspruch genommen. Was ihr wieder denkt… ;)

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3 Kommentare

  1. Eydrién said,

    ICQ-Away Message: „menschen töten“ und du warst in der jahnhalle….angstO.o

  2. Sarah said,

    waah x/////////X
    schreib doch nicht die ganzen peinlichkeiten auf xD
    man! das darf nur ich -auf meine art und weise- in meinem blog >0< XD
    du schlumpf!

  3. derSich said,

    Sry aber das musste einfach sein. xD
    Du darfst ja auch gerne meine Peinlichkeiten aufschreiben. Und außerdem: Ich finds süß ^_^

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