Projekt 52 Thema 8: Was macht mir Angst?

22. März 2008 at 1:48 am (Hauptblog, Projekt 52)

Zu diesem Thema hatte ich schon sehr schnell eine Idee. Soll heißen: Ich weiß genau wovor ich mich am allermeisten fürchte. Nun fiel mir aber nicht ein wie ich das ganze sinnvoll ablichten sollte. Das war ein echtes Problem denn einfach nur ein Bild von dem Symbol wollte ich nicht machen. Ich wollte etwas besonderes. Gerade eben hatte ich dann eine Idee! Letztendlichist ist es mir zwar nicht sonderlich gut gelungen aber ich denke man kann es erkennen.

Mir macht die Unendlichkeit am allermeisten Angst! Wie kann etwas logisch betrachtet endlos sein? Das geht doch garnicht. Alles hat ein Ende! Aber was ist danach??? Wenn ich sterbe bin ich tot. Okay ich bin jetzt tot und nun? Was kommt jetzt? „Nichts.“, sagt ihr. Nichts? Aber was kommt denn NACH dem Nichts? Eben, man weiß es nicht. Es kann nichts endlos sein und dennoch ist alles irgendwie endlos. Selbst das kleinste Staubkorn hat schon immer existiert und wird auch nie aufhören zu existieren. Es verändert sich höchstens und lebt in einer anderen Form weiter. Aber es hört niemals auf zu existieren und das macht mir Angst. Jedes mal wenn ich darüber nachdenke bekomm ich es mit der Angst zu tun. Auch gerade in diesem Moment…

Ich will nicht ewig existieren, aber ich kann garnicht anders und selbst wenn ich die Wahl hätte irgendwann mit dem Existieren aufzuhören: Was ist DANACH?

Advertisements

5 Kommentare

  1. Eydrién said,

    hättest unter dem bild nicht genauer beschrieben wovor du angst hast, hätte ich nicht herausgefunden was das bild für ne intention hat :D

    tja das mit der unendlichkeit :-/
    kann gar nicht vorstellen das ich eines tages nicht mehr existiere…der geist oder so ähnlich wird irgendwie weiterexistieren…meine theorie :P

  2. Seba said,

    Ohne den Text wäre ich auch nicht drauf gekommen, aber jetzt wo ich die Erklärung habe, finde ich die Idee mit den Spiegeln wirklich gut.

    Die Unendlichkeit macht mir eigentlich keine Angst. Im Gegenteil ist die Vorstellung, dass die Existenz (allgemein gesprochen, nicht die meinige^^) niemals enden könnte eher angenehm.

    Das so etwas wie die Seele nach dem Tod weiterexistiert, glaube ich auch. Äh, nein, ich hoffe es. Am ehesten gefällt mir die Theorie der Wiedergeburt. Womit wir wieder bei der Unendlichkeit des Lebens angelangt wären.

  3. Pas said,

    ich fand es als kleines Kind immer faszinieren, sich zwischen dem klappbaren Badezimmerspiegel unendlich zu spiegeln. Ich fühle mich gerade nur in meine Kindheit zurückversetzt^^

    Ach ja, und die Unendlichkeit, das ist schon eine sehr unfassbare Größe…
    Doch: Gibt es alles schon immer? Ob man jetzt die Theorie vom Urknall vertritt oder die Schöpfungstheorie oder was weiß ich. Entweder es ist alles als ständig ausdehnendes und kollabierendes zu sehen (also unendlich), oder man fragt sich: Was war DAVOR? Und ich finde, so „logische“ Antworten wie „davor gab es nicht, weil Zeit und Raum zusammenhängen und räumliche Audehnung gab es auch nicht“. Was hat dann aber den Anstoß gegeben?
    Somit ist für mich eher die Frage nach dem Davor und dem Woher die Frage als nach dem Wohin. Die ergibt sich dann irgendwie daraus…

    Mensch, ich philosophiere jetzt wieder hier in irgendwelchen Sphären…

  4. derSich said,

    @Adrian: Ich finds interessant mal die anderen Meinungen dazu zu lesen. Möglich wäre es, dass wir alle so etwas wie eine Seele haben und diese einfach nur beim Tod exportiert und später wieder in einen neuen Körper integriert wird. ^^ Es soll ja auch Leute geben, die der festen Überzeugung sind, dass sie schon einmal gelebt haben…

    @Seba: Ich habe aber wirklich keine Lust ewig zu existieren… was ist wenn es einem auf einmal ganz schlecht geht und man muss es fast eine Ewigkeit ertragen, bis sich das wieder ändert? Das wäre irgendwie ganz, ganz doof… :/

    @Pas: Zu der Frage was war DAVOR: Auch wieder die Unendlichkeit. Denn wenn man sich fragt: „Wie entstand das Universum?“ Dann folgt direkt die Frage: „Und was war bevor das Universum entstanden ist? Und was davor? Und davor …? Diese Unendlichkeit scheint also irgendwie in allen Richtungen zu bestehen. Ob nun vor oder zurück… oder vielleicht sogar noch etwas ganz anderes, das wir nur noch nicht kennen und auch garnicht wahrnehmen, geschweige denn erklären können. Stichwort: Vierte Dimension.

  5. Eydrién said,

    ist wohl alles so aufgebaut das der mensch es niemals herausfinden wird. für ihn gibt es einen anfang und ein ende, damit lebt er und kann sich die unendlichkeit nicht vorstellen, fertich!
    obs dann mit dem geist in einem anderen körper weitergeht und der geist auf „restart“ drückt ist ja egal…das erfährt man allerhöchstens wenn man gerade abkratzt :P

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: