Unglückstags kleiner Bruder

10. Mai 2008 at 10:40 pm (Hauptblog)

Donnerstag mussten wir auf der Arbeit in den Serverraum, um ein paar Geräte zu überprüfen. Offensichtlich hingen dort nämlich noch irgendwelche NTBAs rum, die wir garnicht mehr benötigten, aber immernoch aktiv waren und somit Kosten verursachteten. Zu diesem Zweck hatte ich die große Ehre zwischen zwei Serverschränke zu klettern um dahinter sehen zu können, dabei zwangsweise auf Kabeln rumzutrampeln und mich am Gehäuse abzustützen, damit ich nicht umfalle. Dabei passierte es dann auch. Scheiß Serverschränke!

Zwei tiefe Einschnitte an der Daumenunterseite. Kerzengerade und absolut parallel zueinander. Natürlich hatte ich erstma nix besseres zu tun, als den verletzten Daumen in den Mund zu stecken, um zu verhindern, dass das Blut hinausläuft und alles einsaut. Das brannte dann dank des Speichels allerdings wie sau, so dass ich es dann doch lieber ließ. Es schien auch garnicht wirklich zu bluten. Ich ging erstmal nach unten zum Waschbecken, um die Wunde zu reinigen, dann suchte ich mir irgendwo ein Pflaster und ging wieder hoch. Das lustige war, dass der Schnitt immer wieder aufklaffte, wenn ich den Daumen ein bischen einknickte. Da konnte man prima Leute mit ärgern. ^^ Jetzt merke ich es immernoch, wenn ich den Daumen ein bischen biege… es zieht noch leicht. Verdammtes Gehäuse. ^^

Donnerstag war übrigends eh nicht so mein Tag. Zunächst stand ich viel zu spät auf (okay ich hatte ja auch den Tag vorher ein bischen getrunken) und dann passierte mir etwas sehr doofes. Ich fuhr mit dem Rad zur Arbeit und auf einmal zuckte es kurz in der Pedale… Dabei dachte ich mir nicht viel und fuhr noch ein paar Meter, bis es wieder zuckte. Diesmal kräftiger als beim ersten mal. Dennoch fuhr ich weiter und diesmal zog es so stark… glücklicherweise sah ich noch rechtzeitig ein, dass etwas falsch war und hielt an. Noch beim Anhalten sah ich, dass sich mein Schnürrsenkel mehrmals um die Pedale gewickelt hatte. Wäre ich noch ein paar Centimeter weitergefahren, hätte ich mich gaaaaaaaaanz übel auf die Fresse gepackt! Glück im Unglück also. Puh.

Nun hatte ich aber immernoch ein Problem. Ich bekam den Schnürrsenkel nicht von der Pedale ab, da ich meinen Fuß auch kaum bewegen konnte. Mit einem waghalsigen Manöver stieg ich dann ganz vom Rad und auf der Seite, an der mein Fuß festgekette war, ab und nach gefühlten 5 Minuten war mein Schuh wieder befreit, so dass ich weiterradeln konnte.

Sonstige Verletzungen: Nagelkopf unter den Fingernagel gerammt, beim Versuch die Lasche eines Kalenders wieder ein bischen weiter an die Wand zu drücken, damit dieser nicht mehr so schief hängt.

Nach diesen Missgeschicken hab ich dann auch alle scharfen und gefährlich aussehenden Gegenstände gemieden und konnte so den Tag ohne weitere Verletzungen überstehen. ^^

Advertisements

3 Kommentare

  1. knuspermagier said,

    ohje,

    das mit dem schnürsenkel um die pedale kenn ich aber… böse falle ;)

  2. Sari said,

    urgh, mit dir sollte man kein besteck oder so aussuchen gehen^^

  3. derSich said,

    Hehe der war gut, Sari. ^^

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: