Samstag, 21. Juni Waterquake 2008 – Brake

27. Juni 2008 at 5:09 pm (Hauptblog, Konzerte)

Ihr glaub garnicht wie froh ich war, dass mich der Umzug am Morgen nicht so sehr mitgenommen hatte, denn am Abend stand wieder ein Festival an. Dieses mal in Brake. JD kam zuerst mit dem Rad zu mir und dann fuhren wir gemeinsam nach Rodenkirchen, wo wir noch kurz bei Kai waren, bis Thorben dann kam. Als wir dann vollzählig waren schwangen wir uns auf die Räder und radelten geradewegs Richtung Brake. Immer schön am Deich lang. :) Als wir dann vor dem Gelände ankamen versteckten wir erstmal unsrere Räder hinter einem Busch. Zitat Thorben: „Lass uns die mal hier abstellen, da vorne ist alles voller Dornen.“ Worauf ich nur meinte: „Ach Pussys! Was soll bei den kleinen Dornen schon passieren?“ Mit diesen Worten fuhr ich mitten dort hinein, nur um dann festzustellen: „Hm is wohl doch nicht so gut…“. Letztendlich kettete ich mein Rad dann doch hinter die der anderen. ^^

Der Eintritt kostete 10€! Im VVK wären es 6€ gewesen, aber in Nordenham hatten sie keine Karten für das Festival. Direkt vor dem Eingang trafen wir erstmal Jens, Jörn und Konsorten. Man begrüßte sich kurz, laberte ein wenig Schwachsinn und dann gingen wir aufs Gelände. Dort war schon reichlich was los und es spielte auch noch irgendeine Band. Das war mir allerdings egal, da ich hauptsächlich wegen Mad Monks da war.

Zunächst musste der Magen mit Pommes gestärkt werden und dann passte auch der Alkohol hinein. Ich muss aber sagen, dass ich nicht besonders viel trank. Brauchte ich auch garnicht, da ich nach den Mad Monks ohnehin völlig fertig war. Es war SOOOOO GEIL!!! Ich hatte allerdings auch nichts anderes von den Mönchen erwartet. Man merkte ihnen auch an, dass sie selbst viel Spaß dabei hatten, was mich dann auch dazu motivierte zum äußersten zu gehen und noch weiter zu tanzen, als meine Beine schon beinahe versagten. Gepogt wurde viel, aber außerhalb des Moshpits kam man auch mal zum tanzen, was ich sehr cool fand. Die Mischung aus beidem machts einfach. Zu Ska kann man eben wunderbar tanzen. :)

Während dann promises!promises! auf der Bühne standen, erblickte ich noch ein paar bekannte Leute, allerdings nicht sehr viele und irgendein englisches Mädchen bat mich ihr Alkohol zu kaufen. Sie hätte ihren Perso vergessen oder sowas. o.O

Später spielte noch der zuerst geplante Mainact, aber mit der Bestätigung von Mad Monks verlor dieser deutlich an Bedeutung. ^^ Nichts desto trotz spielten sie zuletzt. Auch hier sprang und bangte ich nochmal kräftig mit, so dass ich zum Schluss mal wieder so richtig am Ende war. Ich hatte nurnoch einen Gedanken, mit dem ich mich dann zur Theke aufmachte. „Coooooola… schön kalt!“

Die letzte Band hieß übrigends Scarlet Fire und stammt aus Gießen.

Nachdem ich meine Cola entleert hatte wagte ich es wieder mich zu bewegen (auch wenn mein Hals tierisch wehtat). Wir machten uns auf zu den Rädern und als ich zu lange brauchte fuhren JD und Kai schonmal vor, bzw. sie verpissten sich einfach ohne uns… Was mich aufhielt war ein platter Reifen vorne. Ich schnappte mir meine Pumpe und pumpte was das Zeug hielt. Der Reifen schien nun wieder voll zu sein. Ich hoffte dass das auch so bleibt und Thorben und ich fuhren los. Irgendwann vorm Hagebaumarkt oder so sahen wir zwei Personen mit Fahrrädern stehen, die sich unterhielten. Die Stimmen verrieten uns, dass es sich dabei um JD und Kai handelte, so dass wir wieder alle zusammen waren. Gemeinsam ging es dann weiter Richtung Rodenkirchen, wo dann Kai und Thorben ihrer Wege gingen. JD und ich hatten noch einen längeren Weg vor uns. Vor allem er, denn er musste ja noch ganz bis nach Nordenham fahren. ^^ Als ich zu Hause ankam war ich auch dementsprechend tot. Geschafft vom ganzen Wochenende. Ich ließ die Katzen rein, pennte ein paar Stunden auf der Badezimmermatte ein, wachte dann erschreckt wieder auf und kroch in mein Bett. Atmen konnt ich noch immer kaum. ^^

Ich bin übrigends auch noch nicht dazu gekommen den Reifen zu flicken. So kommt es, dass ich morgens meinen Reifen aufpumpe, was dann so gerade bis nach Nordenham reicht und ich ihn dann auf dem Rückweg noch einmal aufpumpen darf, weil er schon wieder platt wie ’ne Pflunder ist. ^^ Dabei ist es absolut unabdingbar freihändig zu fahren. Der Physik sei dank kann man so nämlich den Großteil des Körpergewichtes auf den Hinterreifen verlagern, so dass der vordere etwas entlastet wird und dementsprechend etwas länger hält. ;)

Bilder gibts auch nicht, da ich die wenigen die ich machte nicht veröffentlichen darf. Die von den Bands sind eh alle schlecht. Damits aber nicht ganz so leer ist hier ein Bild von Scarlet Fire:

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3 Kommentare

  1. Eydrién said,

    wurd auch langsam zeit mit den berichten, du fauler azubi! :D

  2. derSich said,

    Und das von ’nem Wirtschaftsinformatik Stundenten… ^^

  3. Eydrién said,

    lass uns winfo studenten in ruhe, wir sind ein rares volk :D

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